SCHUEMANN.genealogie

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Ich war mal wieder in Sachen Ahnenforschung unterwegs und wurde dabei, wie fast immer, von meiner Liebsten begleitet. Auf Einladung von Frau Mehrens-Alfers ging es diesmal in das an Hamburg relativ nahe liegende Kellinghusen. Sie zeigte uns einen Teil von Kellinghusen, Wohnhäuser der Vorfahren, den Friedhof, erläuterte viel zur Historie der Stadt und deren Einwohner, insbesondere natürlich die Schümann-Familien und deren Angehörige betreffend. Dafür und natürlich für die Einladung an sich einen großen Dank an Frau Mehrens-Alfer.

So z.B. erfuhren wir folgendes:

Timm Schümann, geboren 1785 in Kellinghusen, war ein Bruder meines Ur-Ur-Urgroßvaters Carl Martin Schümann (geb. 1790 in Kellinghusen), somit also mein Ur-Ur-Ur-Großonkel. Der gute Timm ehelichte die aus Henstedt/Dithmarschen stammende Wiebke Hinrichs(en). Er war von Beruf Schlachter – der erste Schritt zur späteren Wurstfabrik war somit getan.

Die beiden setzten in Kellinghusen 4 Kinder in die Welt:
– Anna Margaretha (*1813),
– Hermann (*1815),
– Abel (1817),
– Carl Martin (wohl nach dessen Onkel, also meinem 3. Ur-Großvater benannt – *1819).

Timm starb 1845 durch einen Verkehrsunfall („Umsturz des Wagens im Kirchspiel St. Annen/Dithmarschen“) und wurde in Henstedt/Dithmarschen beerdigt.

Tochter Abel heiratete Marx Christian Anton Westphal (*1819 in Gieschenhagen), einen Lederfabrikanten in Kellinghusen. Diese Familie Westphal und ihre Nachkommen stehen in enger Verbindung zur Stadt-Entwicklung von Kellinghusen. Sie spendeten und engagierten sich viel und haben somit heute noch einen festen Platz in der Kellinghusener Chronik.

Abels Bruder Carl Martin (*1819) wurde Schlachtermeister und übernahm den Schlachterbetrieb des Vaters. Er ehelichte Catharina Gloy (*1827) aus Kellinghusen und sorgte mit ihr, ebenfalls in Kellinghusen, für 5 gemeinsame Kinder:
– Otto Carl Hermann (1855),
– Gustav (*1858),
– Hermann,
– Bertha Anna Margaretha (*1864),
– Carl Martin Christian (*1868).

Otto Carl Hermann wurde ebenfalls Schlachtermeister (und Viehhändler). Er heiratete Wiebke Sandkamp aus Westerhorn (*1859). Die Nachkommen dieser beiden waren:
– Gustav,
– Hermann,
– * + (weiblich),
– Willy.

Die drei Brüder lernten, wie Ihr Vater und Großvater, Schlachter. Sie machten ihren Meister darin, übernahmen dern Familienbetrieb und bauten ihn schließlich zur Wurstfabrik „Gebrüder Schümann“ aus. Der Betrieb hielt sich schließlich bis zum Jahr 1979 und mußte dann leider aufgegeben werden.

Soweit meine kleine Zusammenfassung des Kellinghusen-Besuches – Na, das sind doch mal interessante Neuigkeiten (für mich) gewesen! 🙂

Ich habe in den letzten Wochen weitere Abwandlungen/den Ursprung von Schümann gefunden:

SCUNEMAN
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Johannes Scuneman, 1286,
Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern, Band I., Rathmann zu Cöslin

Nycolaus Scuneman,  27.12.1317,
Meklenburgische Urkunden, Seiten 115+116

Arnoldus Scunemann, 1319-1348,
Das älteste Stralsunder Bürgerbuch, Seite 34, Nr. 655

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SCHÜNEMANN/SCHUNEMAN
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Gorries Schünemann, 1475,
Sippen-Archiv Familienverband Schümann e.V., Hufner in Henstedt/Holstein

Antje Schuneman (Schümann), 1639,
Sippen-Archiv Familienverband Schümann e.V. / Franz Schubert – Trauregister Band 12 (Seite 42, 231)

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SCHÜMANN
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Gorries Schümann, 1572,
Sippen-Archiv Familienverband Schümann e.V.

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